Wenn Lernen nicht funktioniert – Anzeichen erkennen

Erschöpftes Schulkind legt den Kopf auf sein Heft

Wenn dein Kind mehr kann, als es gerade zeigt

Du kennst dein Kind. Du weißt, dass es klug ist, dass es neugierig sein kann, dass es Dinge versteht, wenn kein Druck dahintersteht.

Und trotzdem sitzt ihr jeden Nachmittag am Küchentisch und es geht nicht voran.

Vielleicht erkennst du euch in einem der untenstehenden Punkte wieder. Du musst nicht wissen, woran es liegt – das finden wir gemeinsam heraus.

In meiner Praxis in Finsing bei Erding begleite ich Familien genau bei diesen Themen.

Unsicher, ob das zu euch passt?
Ruf mich an – ein kurzes Gespräch kostet nichts und bringt oft schon Klarheit: 0175/56 494 56.

Mutter hilft ihrem Sohn bei den Hausaufgaben am Schreibtisch
Hausaufgaben: Mutter und Tochter beim Hausaufgabenkampf am Nachmittag

Wenn Hausaufgaben zum täglichen Kampf werden

Eine halbe Seite dauert anderthalb Stunden. Dein Kind steht auf, sucht etwas, muss aufs Klo, ist plötzlich müde. Du bittest, dann mahnst du, irgendwann schreist du – und danach fühlst du dich schlecht.

Der Nachmittag ist verloren, bevor er angefangen hat. Und ihr beide wisst: Morgen fängt es wieder von vorne an.

Das ist kein Unwille. Wenn das Gehirn unter Stress steht, ist Denken schlicht nicht möglich – der Körper hält Ausschau nach Gefahr und hat keine Kapazität für Mathe.

Mehr zum Thema:
Hausaufgaben-Kampf

Mädchen sitzt lustlos über dem Heft und kommt nicht weiter

Wenn dein Kind lernt und alles wieder weg ist

Ihr übt am Abend, es sitzt. Am nächsten Morgen ist es fort. Dein Kind kann die Vokabeln zu Hause, aber nicht in der Schule. Es kennt die Antwort, sagt sie aber nicht.

Das Wissen ist da. Der Zugang dazu ist blockiert.

Wenn Prüfungen alles auslöschen

Dein Kind hat gelernt, es war vorbereitet, und dann kommt der Test – und der Kopf ist leer. Vielleicht wird ihm schlecht, vielleicht bekommt es Bauchschmerzen, vielleicht will es am Prüfungstag gar nicht erst in die Schule.

Prüfungsangst ist keine Charakterschwäche. Sie ist eine Stressreaktion, die das Denken abschaltet.

Schulkind liegt müde und unkonzentriert auf dem Tisch

Wenn dein Kind nicht bei der Sache bleibt

Es fängt an und ist nach zwei Minuten woanders. Es hört zu und weiß trotzdem nicht, was es tun soll. Es ist zappelig, steht auf, kippelt, fasst alles an.

Oder das Gegenteil: Es träumt, sitzt still da und ist innerlich gar nicht anwesend.

Beides sind Stressreaktionen. Die eine sichtbar, die andere leise.

Junge mit Brille tut sich schwer beim Lesen

Wenn Lesen und Schreiben nicht gelingen wollen

Buchstaben werden verdreht, Wörter geraten durcheinander, das Lesen bleibt stockend, obwohl längst geübt wurde. Vielleicht steht schon der Verdacht auf Legasthenie im Raum.

Lesen und Schreiben brauchen ein fein abgestimmtes Zusammenspiel im Gehirn. Fehlt ein Baustein aus der frühen Entwicklung, wird jeder Satz zur Anstrengung.

Kind verzweifelt vor Rechenaufgaben an der Tafel

Wenn Zahlen keinen Sinn ergeben

Dein Kind zählt an den Fingern, obwohl es das längst nicht mehr müsste. Es versteht Mengen nicht, verwechselt Rechenarten, kommt bei Textaufgaben nicht weiter.

Rechnen ist räumliches Denken. Wer den eigenen Körper im Raum nicht sicher spürt, tut sich mit Zahlenräumen schwer.

Mädchen verbirgt weinend das Gesicht und traut sich nichts zu

Wenn dein Kind sich nichts zutraut

„Ich kann das nicht.“ „Ich bin zu dumm.“ „Die anderen sind besser.“

Dein Kind gibt auf, bevor es angefangen hat. Es probiert nichts Neues, aus Angst zu scheitern. Und du siehst, wie ein Kind, das eigentlich fähig ist, sich selbst immer kleiner macht.

Zwei Kinder streiten lautstark im Klassenzimmer

Wenn dein Kind sich zurückzieht oder ausrastet

Es schlägt, schreit, wirft Dinge – oder es zieht sich in sein Zimmer zurück und ist nicht erreichbar. Wutausbrüche über Kleinigkeiten, Tränen ohne erkennbaren Anlass.

Unter Stress hat das Gehirn nur drei Möglichkeiten: kämpfen, fliehen oder sich totstellen. Was du siehst, ist eine dieser drei.

Mädchen ist von Lärm und Reizen im Unterricht überfordert

Wenn alles zu viel ist

Lärm, Etiketten im Pullover, Menschenmengen, ein voller Schulhof. Dein Kind nimmt mehr wahr als andere und ist davon schnell überfordert.

Hochsensibilität ist keine Störung. Aber sie braucht einen stabilen Umgang damit.

Kindergartenkind meldet sich im Vorschulunterricht

Wenn du unsicher bist, ob dein Kind schulreif ist

Der Kindergarten meldet Bedenken, du selbst bist unsicher. Kann es sich konzentrieren? Kommt es in der Gruppe zurecht? Hält es einen Vormittag durch?

Statt abzuwarten, kannst du jetzt schauen, welche Entwicklungsschritte noch fehlen – und sie nachholen.

Kleines Kind malt und wechselt dabei die Hand

Wenn die Händigkeit unklar ist

Dein Kind wechselt die Hand, greift mal so, mal so, und niemand kann genau sagen, ob es Rechts- oder Linkshänder ist. Das betrifft nicht nur das Schreiben, sondern die gesamte Organisation im Gehirn.

Mutter versteht nicht, warum ihr Kind nicht lernen kann
Kind übt für die Schule

Was all diese Anzeichen gemeinsam haben

Sie werden fast immer beim Kind gesucht: zu faul, zu unkonzentriert, zu empfindlich, zu wild.

Meine Erfahrung ist eine andere. Hinter diesen Verhaltensweisen steckt in der Regel kein Defizit, sondern eine Entwicklungsstufe, die noch nicht gefestigt ist. Und solange sie fehlt, kostet es dein Kind enorm viel Kraft, Dinge zu leisten, die anderen leichtfallen.

Nach außen sieht das aus wie Unwille. Tatsächlich ist es Anstrengung.

Warum Üben allein oft nicht reicht

Unser Gehirn kennt bis heute nur eine Antwort auf Stress – dieselbe wie bei unseren steinzeitlichen Vorfahren: Achtung, Gefahr! Dann stehen drei Verhaltensweisen zur Verfügung: totstellen, flüchten oder kämpfen.

In diesem Zustand braucht der Körper seine gesamte Energie für die Überlebensreaktion. Das Denkgehirn ist vom Netz genommen – Lernen ist körperlich nicht möglich.

Deshalb führt mehr Üben oft zu weniger Erfolg: Es erhöht den Druck, der Druck erhöht den Stress, und der Stress blockiert genau das, was gebraucht wird.

Neuronen im Gehirn bilden neue Verbindungen
Kind hält fröhlich ein rotes Herz in den Händen
Junge zeigt zufrieden den Daumen nach oben

Wie ich arbeite

Ich bewerte nicht und suche keinen Fehler bei deinem Kind. Mit dem kinesiologischen Muskeltest finde ich heraus, welche Entwicklungsstufe blockiert ist. Mit gezielten Bewegungsübungen wird sie wieder zugänglich – das Gehirn holt nach, was fehlt.

Die Übungen sind einfach, dauern wenige Minuten und machen Kindern meist Freude. Du bekommst sie für zu Hause mit.

In der Regel genügen zwei bis fünf Sitzungen, bis eine deutliche Veränderung spürbar ist. Evolutionspädagogik® ist keine Therapie, sondern Hilfe zur Selbsthilfe.

Du musst nicht wissen, woran es liegt

Viele Eltern kommen zu mir mit dem Gefühl, versagt zu haben. Dabei haben sie meist schon sehr viel versucht.

Du musst keine Diagnose mitbringen und nicht erklären können, was los ist. Das finden wir gemeinsam heraus.

Meine Praxis ist im Zentrum Finsing – gut erreichbar aus Erding, Markt Schwaben, Ottenhofen, Forstern und Umgebung.

Unsicher, ob das zu euch passt?
Ruf mich an – ein kurzes Gespräch kostet nichts und bringt oft schon Klarheit: 0175/56 494 56.

Mutter und Tochter lachen entspannt miteinander
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