Evolutionspädagogik®
Was ist Evolutionspädagogik®?
Evolutionspädagogik® ist ein Modell, mit dem ich über den kinesiologischen Muskeltest neurologische Blockaden aufspüre, die durch Stress entstanden sind – und sie den 7 evolutionären Entwicklungsstufen des Gehirns zuordne.
Durch Bewegungsübungen aus Evolution und Kinesiologie lösen sich diese Blockaden schnell. Es entstehen neue Vernetzungen im Gehirn, die neue Verhaltensweisen möglich machen.
Dein Kind bekommt dadurch wieder Zugang zu seinen Talenten und Fähigkeiten – und die Möglichkeit, neue zu entwickeln.
Evolutionspädagogik® ist keine Therapie, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Sie schafft die Grundlagen, auf denen erfolgreiches Lernen überhaupt erst möglich wird.
Der Unterschied zu herkömmlichen Ansätzen: In der Regel genügen 2 bis 5 Sitzungen, bis eine deutliche Veränderung spürbar ist.
Neuronen sind zuständig für die Signalübertragung im Gehirn und werden durch Bewegungsübungen miteinander vernetzt.
Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Stress haben?
Wir Menschen sind das Ergebnis einer langen Evolution und tragen das Erbe von über 3,5 Milliarden Jahren in unseren Genen.
Auch heute durchläuft jeder Mensch von der Zeugung bis etwa zum 4. Lebensjahr dieselben evolutionären Entwicklungsstufen – in der motorischen Entwicklung wie in der Gehirnentwicklung.
Man kann also sagen: Bewegung und Denken gehören zusammen.
Stress bedeutet für unser Gehirn bis heute dasselbe wie für unsere steinzeitlichen Vorfahren: „Achtung, es droht Gefahr!“
Wir haben dann nur drei Verhaltensweisen zur Verfügung:
- Totstellen (sich zurückziehen, wegträumen, resignieren)
- Flüchten (allem aus dem Weg gehen, Ausreden erfinden)
- Kämpfen (aggressiv werden, schreien)
Der Körper braucht seine ganze Energie für diese Überlebensstrategien und Denken ist somit in dem Moment nicht möglich. Ohne Verstand läuft ein automatisches Programm ab, das aus dem Reflexgehirn gesteuert wird.
Bei Kindern erkennt man Blockaden daran, dass sie sich in bestimmten Situationen „ungünstig“ verhalten. Leider wird der Fehler dann beim Kind und nicht im System gesucht, indem man den Kindern unterstellt, sie müssten einfach mehr lernen oder fleißiger üben.
Bei diesen Anzeichen kann Evolutionspädagogik® helfen:
Das 7-stufige Gehirn-Modell nach Ludwig Koneberg
Als Evolutionspädagogin® bewerte ich nicht. Ich schaue, wie Du oder Dein Kind in einer stressbehafteten Situation reagieren. Diese Verhaltensweise ordne ich dann in das 7-stufige Gehirn-Modell nach Ludwig Koneberg ein.
Jede Stufe besitzt eine Bandbreite an Fähigkeiten, die Du oder Dein Kind letztendlich alle brauchen, um Ihr Leben erfolgreich meistern zu können. Beide Pole der Bandbreite sind gleich wichtig.
Bist Du oder Dein Kind blockiert, steht diese Bandbreite nicht zur Verfügung und Du steckst in einem der beiden Pole fest.
Unser Gehirn besteht grob aus drei Teilen:
1. Reptiliengehirn oder Reflexgehirn (unbewusst)
Es entwickelt sich von der Zeugung bis ca. zum 15. Lebensmonat.
Hier wird das instinktive, automatische Verhalten gesteuert, die sogenannten Reflexe. Es gibt noch keinen Zugriff auf Verstand und Gefühle. Es ist der älteste Teil des Gehirns.
2. Mittelhirn oder Limbisches System (Übergang von unbewusst zu bewusst)
Es entwickelt sich vom 16. Lebensmonat bis ca. zum 4. Lebensjahr.
Hier befindet sich der Übergang vom Reflex zum Bewusstsein. Es geht hier hauptsächlich um die Emotionen. Gegenwart, Selbstbehauptung und spontane Reaktion spielen die Hauptrolle. Ab hier findet „Lernen“ statt.
3. Neocortex oder Bewusstsein (bewusst)
Es entwickelt sich vom 4. Lebensjahr bis zum Tod.
Hier entwickeln sich die höheren Hirnfunktionen wie Verstand, abstraktes Denken, Planung und intellektuelle Sprache.
Unbewusste Kompetenzen
1. Stufe: Fisch
Kompetenz:
Vertrauen haben können
Bandbreite:
sich treiben lassen und rudern und paddeln
Mögliche Auswirkungen:
Mangelndes Selbstvertrauen, unbestimmte, plötzliche Ängste (Phobien, Zwänge, Panik), unsicher, getrieben sein.
2. Stufe: Amphibie
Kompetenz:
Aus der Sicherheit heraus Neues erkunden
Bandbreite:
Rückzug und Neugierde
Mögliche Auswirkungen:
Risiken und Gefahren nicht abschätzen können, übertriebene Ängstlichkeit, Null Bock-Verhalten, schüchtern.
3. Stufe: Reptil
Kompetenz:
Zum richtigen Zeitpunkt agieren können
Bandbreite:
Innehalten und Loslegen
Mögliche Auswirkungen:
Nägel kauen, beißen, vertäumt sein, AD(H)S, Zappelphilip, aggressives Verhalten, Bettnässen.
Übergang von den unbewussten zu den bewussten Kompetenzen
4. Stufe: Säugetier
Kompetenz:
Den richtigen Abstand einnehmen können
Bandbreite:
Nähe und Distanz
Mögliche Auswirkungen:
Übersteigerte Kontaktfreudigkeit, Distanzlosigkeit, extreme Zurückhaltung, Beziehungsprobleme, Lernschwierigkeiten, LRS, Legasthenie, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten.
5. Stufe: Affe
Kompetenz:
Gemeinschaft erleben können
Bandbreite:
Gruppe und Individualität
Mögliche Auswirkungen:
Ordnet sich immer unter, kann sich nicht an Regeln halten, fehlende Individualität, körperliche Unbeholfenheit, Außenseiter, Mobbing, Egoismus, „Klassenkasper“.
Bewusste Kompetenzen
6. Stufe: Urmensch
Kompetenz:
Position beziehen können
Bandbreite:
Anführen und Mitlaufen
Mögliche Auswirkungen:
Benutzt oft Kraftausdrücke, kann Konflikte nur körperlich und nicht sprachlich lösen, muss immer Chef sein, Besserwisser, mangelnde Ausdrucksfähigkeit, mangelndes Selbstwertgefühl, Mitläufer oder Anführer.
7. Stufe: Mensch
Kompetenz:
Sich für ein höheres Ziel engagieren können
Bandbreite:
Systematisieren und Empathie
Mögliche Auswirkungen:
Opfert sich für andere auf, Helfersyndrom, hat nur das Ziel im Auge, nimmt keine Rücksicht auf andere, Selbstüberforderung.




